Vom 15.04. bis 18.04.2026 war das österreichische Damen-Nationalteam mit Kristina Begeba, Gioia D’Alonzo, Karina Seiner und Katrin Wirsching-Hepp bei der Team-Europameisterschaft der dritten Division in Luxemburg vertreten. Betreut wurde die Mannschaft von Nationaltrainer Heribert Monschein.
Gleich am ersten Tag traf das Team auf die starken Kroatinnen. Katrin Wirsching-Hepp sorgte bei ihrem Nationalteam-Debüt mit einem 3:2-Sieg gegen Dora Rezic für den einzigen österreichischen Punkt. Kristina Begeba (gegen Franka Vidovic) und Karina Seiner (gegen Paulina Rados) mussten sich jedoch jeweils klar mit 0:3 geschlagen geben, womit die 1:2-Niederlage besiegelt war.
Am zweiten Tag fand Österreich den Weg auf die Siegerstraße. Griechenland wurde mit 2:1 besiegt, wobei Kristina Begeba und Karina Seiner die Punkte für Österreich holten. Auch Gibraltar konnte im zweiten Spiel des Tages klar mit 3:0 geschlagen werden – die österreichischen Damen ließen dabei keinen einzigen Satzgewinn zu.
Der dritte Tag brachte Licht und Schatten. Nach einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen die Auswahl der Isle of Man ging es am Abend gegen Gastgeber Luxemburg in den Court. Vor toller Zuschauerkulisse entwickelte sich ein spannender und ausgeglichener Schlagabtausch. Kristina Begeba lieferte sich mit Elisenda Ruiz-Kaiser ein hart umkämpftes Fünf-Satz-Match, musste sich jedoch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Karina Seiner glich mit einem starken Auftritt gegen Enas Mohamed zum 1:1 aus. Somit fiel die Entscheidung im Spiel von Katrin Wirsching-Hepp gegen Sandra Denis. Leider erwischte die Österreicherin nicht ihren besten Tag und unterlag mit 1:3, wodurch Luxemburg das Duell mit 2:1 für sich entschied.

Am letzten Tag traf Österreich auf die Auswahl aus Malta und unterlag mit 1/2. Den österreichischen Sieg holte sich Karina SEINER mit einem 3/2 über Amke FISCHER. Somit beendete das Damennationalteam die EM mit dem vierten Gesamtrang.

„Alle Spielerinnen haben hervorragend gekämpft und starke Leistungen gezeigt, der Teamspirit war außerordentlich gut. Den verletzungsbedingten Ausfall unserer Top-Spielerin Jacqueline Peychär konnten wir jedoch nicht vollständig kompensieren. Insgesamt bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden“, resümierte Nationaltrainer Heribert Monschein nach dem Turnier.