22. August 2026

Einzel EM leider ohne Erfolge beendet

Die Crème de la Crème des europäischen Squashsports traf sich vom 19. bis 22. August in Budapest. Bei den ESF European Closed Squash Championships 2026 wurden die neuen Europameister im Einzel der Damen und Herren ermittelt.

Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Jacqueline PEYCHÄR und des Auslandsaufenthalts von Kristina BEGEBA durfte die junge Grazerin Karina SEINER in diesem Jahr Österreich bei den Damen vertreten. Bei den Herren hielt Heeressportler Daniel LUTZ die österreichische Fahne hoch.

Leider konnten im Turnierverlauf keine nennenswerten Erfolge verbucht werden. Daniel LUTZ unterlag in seinem Auftaktspiel Jakub PYTLOWANY (POL) mit 0:3. Ein österreichischer Sieg wäre durchaus möglich gewesen, doch bereits Mitte des ersten Satzes machte sich bei Daniel LUTZ eine akute Adduktorenzerrung bemerkbar, wodurch er in seinen Laufwegen deutlich eingeschränkt war. Im weiteren Platzierungsspiel gegen Amir SAMIMI (LUX) verschlimmerte sich die Verletzung so sehr, dass der Österreicher das Turnier leider vorzeitig beenden musste.

Für Karina SEINER gab es in ihrem Auftaktspiel gegen die Finnin Riina KOSKINEN wenig zu holen. Sie unterlag deutlich mit 0:3. Im anschließenden Platzierungsspiel gegen Elisenda RUIZ-KAISER (LUX) konnte die Österreicherin über weite Strecken gut mithalten und zeigte einige großartige Ballwechsel. Trotz ihres engagierten Auftritts blieb Karina SEINER ein Satzgewinn verwehrt und nach einer weiteren 0:3-Niederlage ging es im letzten Spiel gegen Victoria SYVOPYAS (UKR) um die hinteren Plätze. Auch in diesem Spiel konnte die junge Österreicherin das Spiel lange offenhalten, letztendlich hieß es aber dann doch 3/1 für SYVOPYAS und die österreichische Delegation musste die Einzeleuropameisterschaft ohne Erfolg beenden.

„Die Verletzung von Daniel hat uns alle natürlich getroffen. Er ist gerade wieder im Aufwind und musste nun erneut einen Rückschlag hinnehmen. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht so schlimm ist und er die kommenden geplanten PSA-Turniere mit voller Leistung bestreiten kann. Karina hat enormen Kampfgeist bewiesen, obwohl die Konkurrenz erwartungsgemäß sehr stark war. Dennoch waren die Einzeleuropameisterschaft für sie sicher eine positive Erfahrung.“, so Nationaltrainer Heribert MONSCHEIN.