2. Mai 2026
Österreichs Herren erreichen Platz 4 bei der Team EM in Amsterdam
Die Team-EM 2026 der 2. Division in Amsterdam ist für das österreichische Herrennationalteam zu Ende gegangen. Der angestrebte Klassenerhalt wurde bereits am ersten Spieltag durch Siege gegen Norwegen und die Slowakei in der Gruppenphase souverän sichergestellt.
Beim 3:1-Erfolg über Norwegen punkteten Jakob Dirnberger (3:1 gegen Jesper Philips), Marcus Greslehner (3:0 gegen Nicolai Bö) und Manuel Kurzweil (3:1 gegen Philip T. König). Lediglich Daniel Lutz musste sich Sebastian Hylland mit 1:3 geschlagen geben.
Auch gegen die Slowakei feierte Österreich einen 3:1-Sieg. Erfolgreich waren diesmal Daniel Lutz (3:0 gegen Lukas Tuzincin), Marcus Greslehner (3:0 gegen Marek Manik) und Samuel Winkler (3:0 gegen Ivan Tomko). Jakob Dirnberger unterlag Daniel Kubicek, am klaren Mannschaftserfolg änderte dies jedoch nichts.
Im letzten Gruppenspiel gegen das starke Team aus Irland war Österreich hingegen chancenlos. Weder Daniel Lutz (gegen Sam Buckley), Lukas Windischberger (gegen Conor Moran), Samuel Winkler (gegen Osini Logan) noch Manuel Kurzweil (gegen Sean Conroy) konnten einen Satzgewinn verbuchen.
Damit belegte Österreich in der Gruppenphase den zweiten Tabellenplatz und zog ins Halbfinale der besten vier Nationen der 2. Division ein. Dort blieb jedoch die erhoffte Sensation gegen Israel aus. Österreich unterlag mit 0:3. Nach der 0:3-Niederlage von Jakob Dirnberger gegen Elad Robenshtok hatte auch Daniel Lutz gegen Daniel Poleshchuk keine Chance. Als der Israeli Segev Rome im Anschluss den ersten Satz gegen Marcus Greslehner gewann, war die Begegnung vorzeitig zugunsten Israels entschieden.
Somit ging es im letzten Spiel der diesjährigen Europameisterschaft gegen Schweden um Platz drei. Nach den Niederlagen von Marcus Greslehner (0/3 gegen Gustav Detter), Daniel Lutz (2/3 gegen Joel Viksten) und Manuel Kurzweil (0/3 gegen Lukas Bergenhök) war der Medaillen Traum vorbei und es wurde der gute vierte Platz.
„Ich bin unheimlich froh über den Klassenerhalt und das erreichte Gesamtergebnis. Der Teamspirit war unglaublich und unser Ziel wurde eindeutig erreicht“, zeigte sich Nationaltrainer Heribert Monschein zufrieden.